Kurz gefasst

Ort: Ba Sing Se, Erdkönigreich

Zeitpunkt: 9753, Herbst

Was gerade passiert

Die Ankündigung der Verlobung von Prinzessin und Sangye hat zwar durchaus auf politischer Ebene etwas Gegenwind, doch für das Volk ist es die perfekte Märchengeschichte. Die Verlobung findet am 22.9.9753 statt.

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  • #1382

    Storyteller
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    Ja vermutlich, wobei Wator sowieso keine andere Wahl hatte, wollte er die wenigen Freunde, die er hatte, nicht verlieren. Denn auch wenn der Schwertkämpfer es nicht so ausgedrückt hatte, so würde es unweigerlich passieren, folgte der Erdbändiger dem Weg weiter, den er eingeschlagen hatte.
    Doch dieses Thema war beendet und das machten die weiteren Worte des anderen deutlich. Vielleicht würde es noch irgendwann einmal aufgegriffen werden, denn was in der Zukunft lag, das konnte keiner von ihnen wissen, doch im Augenblick war es vergangen und musste nicht noch weiter verfolgt werden.

    Das Lächeln, das nun auf dem Gesicht des Feuerbändigers erschien, das ließ ihn jünger wirken, so wie es auch vorhin der Fall gewesen war, doch nun störte es Wator nicht mehr damit, dass er wieder irgendetwas sagte, das unangebracht war, oder den anderen verletzen würde.

    Yoshu hatte also ein Gebäude gefunden, wo er seine Schule eröffnen konnte und der Erdbändiger dachte einen Moment an die Schule in Taku, welche entweder den Flammen zum Opfer gefallen war, oder jetzt leer stand. Es konnte auch gut sein, dass man das Gebäude an jemanden aus der Feuernation gegeben hatte, aber im Augenblick war es nicht zu ändern. Und hier würde der Schwertmeister nun eine neue Schule eröffnen und er wollte Rishin mitnehmen.

    „Sie hat so etwas angedeutet, ja.“ Erwiderte er zunächst, dann schüttelte er etwas den Kopf und musste ein wenig grinsen. „Glaub mir, sie wird ihre Meinung nicht ändern. Sie kann stur sein, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat und ich weiß, dass sie Dich wirklich sehr mag.“ Wobei das noch sehr harmlos ausgedrückt war, denn Wator war sich sehr sicher, dass seine Schwester diesen Mann liebte. „Sie ist glücklich, wenn sie mit Dir zusammen ist und darüber bin ich froh.“ Rishin war erwachsen und auch wenn der Erdbändiger lange Jahre auf sie acht gegeben hatte, so stand es ihm nicht zu, ihr da reinzureden. Sie war auch sehr gut in der Lage, für sich selbst zu entscheiden, auch wenn viele Leute glaubten, sie wäre ein wenig zurückgeblieben. Und jetzt, nicht zuletzt durch Sangye und Yoshu, konnte sie das auch zeigen, denn die beiden hatten seiner Schwester nie das Gefühl gegeben, dass sie dumm wäre, nur weil sie nicht sprach.

    #1380

    Storyteller
    Spieler

    Wieder hörte Wator aufmerksam zu. Alter Zorn und der Zorn, der aus einer gegenwärtigen Situation entstanden war. Es war nicht sehr schwer, den Zorn zu unterscheiden, wie er fand. Im Augenblick zumindest nicht. Der alte Zorn, der schon lange in ihm wohnte, war der, den er gegenüber den Männern fühlte, welche seine Eltern ermordet hatten und seine Schwester zum Verstummen gebracht hatten. Und recht neuer Zorn war der, den er bezüglich Prinz Meng empfand, der Yoshu auf eine grausame Art und Weise gefoltert hatte.

    Allerdings konnte der Feuerbändiger ihm gerade auch nicht raten, wie er das ändern konnte und leise seufzte Wator. Ändern jedoch musste er wohl etwas, denn wenn stimmte, was Yoshu sagte, nämlich dass er mit seinem Verhalten die, welche er gern hatte, verletzte, dann war das nichts, das er wollte. Ganz und gar nicht. „Dann werde ich wohl selbst eine Antwort finden müssen.“ Erwiderte er schließlich. Vielleicht wäre er nicht so zornig geworden, wenn die Männer damals gefasst worden wären, aber es war zehn Jahre her. Es konnte gut und gern sein, dass sie vor allem nach dem Beginn der Invasion von den Soldaten der Feuernation aufgebracht worden waren und bereits nicht mehr lebten. Aber das war lediglich eine Vermutung und er selbst wusste ja nicht einmal, wie diese Männer aussahen. Das wusste einzig Rishin und sie hatte nie die Mörder beschrieben.

    #1376

    Storyteller
    Spieler

    Nein … das Wort hallte für einen Moment nach, doch um zu protestieren blieb nicht genug Zeit, denn Yoshu sprach bereits weiter. Der Erdbändiger hob nun den Kopf und blickte den anderen Mann an. Ruhig, nachdenklich, eher neugierig als zornig darüber, was der andere sagte.
    Hin und wieder öffnete er den Mund, um etwas einzuwenden, doch Yoshu sprach unbeirrt weiter. War es wirklich so schlimm, wütend zu sein? Beim Avatar, er wusste ja selbst, dass er diesem Prinzen nichts tun würde, auch wenn er es angedroht hatte. Doch das würde ihn vor ein Kriegsgericht bringen, denn der Mann war ein Prinz. Ein schrecklicher Prinz, der seine Macht ausnutzte, doch er war ein Sohn des Königs und würde trotz allem, was er getan hatte, nicht auf angemessene Weise bestraft werden.

    Allerdings sprach der Schwertmeister weiter, darüber, dass Wator mit seinen Worten ebensolchen Schaden anrichtete, wie er mit Taten ausrichten konnte und von dieser Warte hatte er es noch nicht gesehen. Hatte Yoshu recht? Verletzte er damit auch diejenigen, die er schätzte? Nun, eines konnte er jedenfalls mit Sicherheit sagen, der Feuerbändiger hatte ihn, seines Wissens nach, bis jetzt nie angelogen. Selbst als herausgekommen war, dass er aus der Feuernation kam, da hatte Yoshu nicht versucht, es zu verheimlichen.

    Das Schweigen, das nach den Worten des Schwertmeisters den Raum erfüllte, das zog sich in die Länge. Er dachte über die Worte nach, das konnte man ihm deutlich ansehen und schließlich hob und senkte sich seine Brust in einem tiefen Atemzug. „Vielleicht hast Du recht.“ Er sagte nicht, der andere hätte recht, denn so weit war er dann doch noch nicht, allerdings dachte er ja zumindest schon einmal darüber nach. Tat er sich und anderen Gewalt an, weil er den Zorn nicht gehen lassen konnte, der schon so lange in seinem Inneren wühlte? „Wenn … wenn Du recht hast …“ Und Wator sagte nicht, dass er es hatte „… wie würde ich das ändern können?“
    Selbst wenn er es wollte, sicher würde es nicht leicht sein und vor allem wohl nicht sofort Früchte tragen.

    #1374

    Storyteller
    Spieler

    Er wartete ab, was geschah und beobachtete, was Yoshu tat. Und als er wieder sprach, da runzelte Wator kurz die Stirn, ehe er seinen Mund zu einem unglücklichen Lächeln verzog.
    „Weil ich meine Wut darauf, das Du gefoltert wurdest mit Worten Luft mache?“ Hakte er nach, doch winkte er ab. Darauf brauchte er keine Antwort, denn eigentlich war es klar, das der Feuerbändiger darauf anspielte.

    „Lass mich jetzt Dir etwas erzählen, das in vieler Hinsicht für Dich von Bedeutung sein wird.“ Noch einmal schwieg er einen Moment, denn es war lange her, das er darüber gesprochen hatte.
    „Als Ri acht war und ich zwölf, da war sie öfter mit unseren Eltern unterwegs. Die beiden waren Händler und zogen von Taku ins Landesinnere, um ihre Waren zu verkaufen. Rishin war ein fröhliches Mädchen, sie spielte mir immer viele Streiche und wenn sie mit unseren Eltern zurück kam, erzählte sie immer die wildesten Geschichten.“ Wator hielt inne, während er sich daran erinnerte.

    Ein trauriges Lächeln erschien auf seinem Gesicht. „Einmal hat sie sogar behauptet, sie hätte ein fliegendes Bison gesehen und es sogar gestreichelt, doch Mutter meinte, es wäre nur ganz weit oben über ihren Köpfen geflogen und sie hätten es nicht einmal richtig sehen können.“ Den Gedanken daran verscheuchte er mit einem Kopfschütteln. Das war nicht das, was er erzählen wollte, aber es war so viel schöner, an glückliche Momente zu denken, als an das, was er eigentlich sagen wollte und musste.
    „Auf jeden Fall waren sie wieder einmal unterwegs und sie waren schon überfällig. Mein Großvater brachte die Stadtwache schließlich dazu, nach ihnen zu suchen und etwa eine halbe Tagesreise von Taku entfernt kam Ri ihnen entgegen. Sie war schmutzig, überall zerkratzt und hatte am ganzen Körper Blutergüsse. Die Männer wollten sie nach Hause bringen, doch sie lief ihnen weg und in die entgegen gesetzte Richtung, bis sie ihr dann endlich folgten. Sie fanden unsere Eltern, die nicht ganz eine Tagesreise entfernt waren. Rishin stand zwischen ihren Leichen, die übel zugerichtet sein mussten. Ich habe später ein Gespräch zwischen den Wachen und meinem Großvater belauscht, wo spekuliert wurde, was geschehen war. Ri verlor darüber kein Wort und hat seitdem auch keinen Ton mehr von sich gegeben.“ Wator starrte mittlerweile auf seine Hände, aber er war noch nicht ganz fertig, auch wenn seine Stimme zum Ende hin leiser geworden war.

    „Die Männer, die dafür verantwortlich sind, die hat man nie gefunden und ich kann nur raten, warum sie das getan haben. Und ich war wütend darauf, das sie mir meine Eltern genommen haben und meiner kleinen Schwester ihr fröhliches Lachen. Ich konnte nichts tun, um sie zu schützen und ich konnte die Männer nicht finden, damit sie bestraft würden. Wenn ich jetzt also höre, das wieder jemand, den ich mag und sehr schätze, etwas so grausames erlebt hat, dann werde ich wütend, vor allem, wenn derjenige, der das getan hat, so glimpflich davon kommt. Lass mich wütend sein Yoshu, denn das ist das Einzige, was ich habe wenn ich schon nicht Dich schützen konnte oder Rishin und unsere Eltern damals.“ Wut tat niemandem weh, aber er wusste auch, dass er diesem Prinzen kein Haar krümmen würde. Aber sich ausmalen, wie er reagieren würde, wenn ihm das gleiche angetan wurde, das konnte er und das war zum Glück nicht verboten.

    #1372

    Storyteller
    Spieler

    „Ich will ihn ja nicht töten!“ Nur ihn für eine halbe Minute oder so in Stein stecken, damit dieser Mann für einen Augenblick erkannte, was er getan hatte. Dann jedoch seufzte Wator. „Darf ich ihm wenigstens meine Faust spüren lassen?“ Das würde keinen nennenswerten Schaden zufügen, wobei doch, nicht bei Meng, aber bei ihm selbst und er schüttelte schon den Kopf. „Vergiss es. Aber ich werde alles dafür tun, ihm nicht zu begegnen, denn ich weiß wirklich nicht, was ich dann tun werde.“ Das konnte er jetzt wirklich nicht sagen, denn noch war zu frisch, was er gehört hatte. Vielleicht sah es in einigen Wochen anders aus, aber wenn er dem Prinzen jetzt gerade gegenübertreten würde, er könnte nicht sagen, was er tun würde.

    Gut war nur, dass dieser Mann nicht mehr in der Stadt war und vielleicht würde sich die Sache ja auch in Wohlgefallen auflösen, weil er das Schlachtfeld nicht lebend verlassen würde. Große Hoffnung darauf hatte Wator zwar nicht, immerhin würde der Prinz sicher gut bewacht werden, damit er nicht zum Druckmittel für den König werden konnte, aber träumen durfte man davon ja. Möglich war auch, dass der Mann durch die Entbehrungen des Krieges bereits genug erlitt, dass Strafe genug war. „Ich werde ihm nichts tun.“ Genauso gut hätte er auch nach dem Erdbändiger fragen können, der die Folter durchgeführt hatte, denn der hatte mitgemacht ohne zu zögern.

    #1370

    Storyteller
    Spieler

    Ja, das hatte Sangye bereits gesagt und bis jetzt hatte Wator darauf auch eisern geschwiegen. Gelegenheit genug hätte er gehabt, das Ganze an die große Glocke zu hängen, allerdings hatte die Prinzessin auch erwähnt, dass ihr Großvater Stillschweigen geboten hatte. Hätte der Erdbändiger also auch nur einen Ton darüber verloren, man hätte geglaubt, dass entweder Yoshu oder Sangye es ihm gesagt hatten. Sicher, die junge Frau hatte es getan, aber sie in Schwierigkeiten bringen, das wollte er ja ganz und gar nicht. Außerdem hätte es auch gut und gerne sein können, dass man den Feuerbändiger für die Offenlegung dieser Angelegenheit verantwortlich gemacht hätte. Beides war keinesfalls in Wator’s Sinn.

    Yoshu war also derselben Meinung, damit, dass man es am besten todschwieg. Das gefiel ihm nicht, ganz und gar nicht, aber andererseits war er in diese Sache nicht involviert. Er hatte es gehört, er hatte es verstanden, aber er war weder dabei gewesen, noch hatte er irgendeine Weisung erhalten. Wobei doch, durch Sangye und egal wie sehr es ihm missfiel, das nicht zu sagen, er würde weder ihr noch dem Meister noch weitere Probleme bereiten, indem er etwas erzählte, das er ja eigentlich gar nicht hätte wissen dürfen. Denn das stimmte, wenn sie sich daran gehalten hätten, dann würde er noch immer nicht einmal ansatzweise ahnen können, was geschehen war.

    „Die Prinzessin hat so etwas erwähnt und sie klang unglücklich, als sie darüber sprach. Außerdem hat sie auch bereits gesagt, dass ihr Großvater verboten hat, darüber zu reden.“ Für einen Moment schwieg er, dann nickte er etwas. „Ich habe euch neulich schon genug Schwierigkeiten gemacht und auch wenn ich es nicht in Ordnung finde, dass er so einfach davon kommt, so werde ich niemandem etwas darüber sagen, denn dann würdet ihr Ärger bekommen.“ Ja, Yoshu und Sangye, und er wohl gleich mit, wusste er doch auch, dass nicht darüber gesprochen werden durfte.
    „Doch ich werde Dir nicht versprechen, dass ich ihn einfach so davon kommen lasse, sollte ich ihm eines Tages über den Weg laufen. Vielleicht wird er dann eine Kostprobe seiner eigenen Medizin bekommen.“ Yoshu hatte gesagt, dass Meng einen Erdbändiger dazu benutzt hatte, ihn in Stein zu schließen, was nahelegte, dass der Prinz selbst kein Bändiger war. Natürlich konnte es auch sein, dass er nur nicht wollte, dass seine Hände schmutzig wurden, aber das würde Wator dann schon sehen.

    Das Lächeln jedoch, das der Feuerbändiger dann zeigte, das passte nicht wirklich zu dem ernsten Thema, das sie gerade besprachen. Anscheinend hatten sie das ernste Thema nun lange genug behandelt und Yoshu war bereit, ein weniger unerfreuliches Thema anzuschneiden. Sicher, Wator hatte eine leichte Ahnung, aber er würde nicht vorauseilen.

    #1368

    Storyteller
    Spieler

    Es war also wichtig, dass er es erfuhr. Nun gut, vielleicht hätte er einfach warten sollen, bis man es ihm erzählte, aber jetzt konnte er es eh nicht mehr ändern.
    Dann nickte er leicht, als Yoshu darum bat, nicht nachzufragen, bis der Schwertkämpfer fertig war und daran wollte er sich halten.

    Schon der Anfang war nicht gerade gut und Wator fragte sich wieder, wieso er davon nichts mitbekommen hatte. Doch dafür gab es nur eine Erklärung, die anderen Bediensteten hatten diese Art der Schikane nur gemacht, wenn Yoshu alleine gewesen war. Solche Feiglinge!
    Dadurch kam der Feuerbändiger dazu, wie er Sangye’s Mutter kennengelernt hatte und wie er hatte hier wohnen dürfen. Bis dahin klang es tatsächlich noch relativ gut, auch wenn es natürlich nicht in Ordnung gewesen war, dass man ihm mit Feindseligkeit begegnet war, wo er doch Sangye gerettet hatte.

    Und dann kam Yoshu zu dem Zeitpunkt, wo Prinz Meng auf den Plan trat und Wator beugte sich etwas vor, wobei er noch immer stumm lauschte. Was ihn auch etwas überraschte war, dass selbst Prinz Yuan versucht hatte, seinen eigenen Bruder davon abzuhalten, Yoshu noch einmal zu sich bestellen zu können. Der Erdbändiger wusste zu wenig über die Politik, als dass er gewusst hätte, ob das wirklich Erfolg hätte haben können.

    So weit, so gut also, wobei es ja zunächst nicht allzu schlimm gewesen schien, außer dass er eben bei diesem anderen Prinzen gewesen war. Doch dann … Wator öffnete entsetzt den Mund und ballte die Hände zu Fäusten. Zum einen, weil der Schwertmeister dazu gezwungen wurde, jemandem zu schaden, was er natürlich nicht gewollt hatte, doch zum anderen, WIE er dazu gezwungen wurde. Einem Erdbändiger machte es nichts aus, in die Erde zu sinken, es war sogar ziemlich notwendig, denn dadurch konnten sie sich schützen und selbst Überraschungsangriffe starten, aber Yoshu war kein Erdbändiger. Er konnte sich nicht von selbst befreien und es musste sehr schlimm gewesen sein.

    Dass dieser Mistkerl letztlich in den Krieg geschickt worden war, nach allem, was er getan hatte, das war eine gerechte Strafe, wobei es eigentlich dann doch noch zu harmlos gewesen war, immerhin würden seine Verbrechen ja ein Geheimnis bleiben. Und vermutlich würde er auf dem Schlachtfeld gut beschützt werden.
    Der Erdbändiger schwieg, was dem Meister Zeit gab, noch etwas hinzuzufügen und dann erfüllte zunächst Stille den Raum.

    Schließlich holte er tief Luft und nickte etwas. „Jetzt verstehe ich es.“ Und er Volltrottel hatte den anderen dann dazu gezwungen, das Steinhaus zu betreten, auch wenn er es nicht gewusst hatte. „Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie das für Dich gewesen sein muss.“ Konnte er nicht, nein, aber es MUSSTE schlimm gewesen sein. Und diese Angst, welche Yoshu nun entwickelt hatte, die war wohl nur natürlich. Wator hatte ein oder zwei Soldaten gesehen, welche aus der Schlacht zurückgekommen waren. Sie waren schlimm verbrannt gewesen und wenn auch nur eine kleine Kerze in ihre Nähe kam, dann schrien sie wie am Spieß.
    „Ich werde Dich nicht noch einmal in solch eine Situation bringen, wie ich es neulich getan habe.“

    #1366

    Storyteller
    Spieler

    Der Feuerbändiger hatte also eine Idee … Wator legte den Kopf etwas schief und lauschte den Worten seines Gesprächspartners und zog etwas die Augenbrauen zusammen. War Yoshu nicht genau deshalb aus der Armee seines Landes geflohen, weil er nicht hatte töten wollen? Aber, berichtigte sich der Bändiger selbst, hier ging es nicht ums töten, sondern darum, den Soldaten der Erdnation beizubringen, sich gegen die Soldaten der Feuernation zu behaupten. Das war etwas völlig anderes und bestimmt würde niemand auf die Idee kommen, den Schwertkämpfer aufs Schlachtfeld zu schicken. Nein, wenn er aufgefordert wurde zu helfen, dann dazu, ihnen zu zeigen, wie man sich wirksam schützen konnte. Außerdem hatte nicht die Erdnation den Krieg begonnen, sondern der Feuerlord und alles, was ihnen jetzt noch blieb, war, sich zu verteidigen, ansonsten würde ihr Land bald unter der Kontrolle der Feuernation stehen.

    Letztlich war das jedoch im Augenblick nicht Wator’s Entscheidung und doch, es war eine gute Idee. Und eine, die sich auch umsetzen ließ, wenn er mit dem Bändigermeister trainierte, den Sangye suchen wollte. Er könnte versuchen, Sangye darum zu bitten, ihn dafür noch eine Stunde länger hier zu behalten, eine Stunde, die er mit Yoshu und diesem Artos trainieren konnte und erst danach in die Kaserne zurückzukehren. Das würden harte Tage und Wochen werden, erst die Drillübungen in der Kaserne, dann hier die Übungen mit dem Erdbändigermeister und schließlich noch das Training mit dem Schwertmeister. Allerdings konnte das wohl kaum anstrengender sein, als es der Weg hier her gewesen war.

    „Ich denke, es kann nur von Vorteil sein.“ Das konnte es wirklich nur, zumindest für ihn, jedoch war ihm nicht entgangen, dass Yoshu für einen Augenblick auf seine Hände gesehen hatte. „Ich weiß nicht genau, was dieser Meng Dir angetan hat, aber ich bitte Dich, mir zu sagen, wenn es Dir zu viel wird und wir solch ein Training sofort unterbrechen sollten. Ich will Dich nicht verletzen, egal womit, egal ob ich weiß, was passiert ist.“ Nein, er verlangte nicht, zu erfahren, auf welch Art der andere gefoltert worden war, aber er musste wissen, dass Yoshu nur das tat, was er bereit war zu tun.

    #1364

    Storyteller
    Spieler

    Nein, es war ganz sicher nicht bewusst gewesen, Sangye allein zu lassen. Auf der mehrwöchigen Reise hier herhatte Wator die Prinzessin kaum einen Augenblick aus den Augen gelassen, außer es war unumgänglich, um ihr eine gewisse Privatsphäre zu ermöglichen. Doch er war immer in Rufweite gewesen, hatte die Umgebung bewacht und jeder, der auch nur einen Schritt in die Reichweite des Erdbändigers gemacht hatte, wurde von ihm aufgehalten. Auch neulich hätte er normalerweise nicht so reagiert, denn Yoshu konnte gut auf sich selbst aufpassen. Vielleicht hätte Wator seine Schwester hinterhergeschickt, damit sie sich erkundigte, warum der Schwertmeister das Haus Hals über Kopf verlassen hatte, denn natürlich hatte er sich auch Sorgen gemacht. Aber nach allem, was er inzwischen wusste, hätte Sangye vermutlich gesagt, dass es in Ordnung wäre, um ja nicht sagen zu müssen, was geschehen war.

    Ja, vermutlich war es nicht Yoshu, der seine Meinung darüber kundtun musste, aber er hatte verstehen sollen, dass das keine böse Absicht gewesen war. Und dass Wator seine Pflicht eigentlich überaus ernst nahm. Außerdem gab der junge Mann viel auf die Meinung des anderen, sehr viel sogar. Allerdings, und darüber hatte der Bändiger die vergangenen Nächte sehr, sehr lange nachgedacht, hatte er seine Pflicht nicht erfüllt an jenem Abend. Und das nur, weil er wohl gedacht hatte, der Armee dadurch zu entkommen. Er wollte nicht in der Armee dienen, ganz und gar nicht und er hasste den Gedanken, in den Krieg ziehen zu müssen, sobald er dafür bereit war. Alles, wirklich alles in ihm schrie danach, sich nicht zu verbessern und dadurch dem zu entgehen, was ihm wohl bevorstand.

    Sicher, er konnte nichts für den Zustand, in dem sich Yoshu befand, denn der Erdbändiger hatte ihm nie wissentlich geschadet. Unwissentlich war es neulich geschehen und er hatte nicht vergessen, wie der Meister ihm an den Kopf geworfen hatte, dass er nur einer von vielen gewesen war, der dem Feuerbändiger Gewalt angetan hatte. Das nagte immer noch an ihm, aber daran konnte er wohl kaum etwas ändern. Es war passiert und er wusste keine Möglichkeit, um das zu bereinigen.

    Aufmerksam lauschte er den weiteren Worten des anderen und er verstand. Entweder, er ließ sich einfach nur benutzen und tat, was man ihm auftrug, oder aber er arbeitete aktiv mit, wurde von sich aus besser und hatte dadurch die Möglichkeit, vielleicht selbst zu sagen, was er wollte. Das würde nicht geschehen, wenn er nur das Nötigste tat und nur Aufgaben bewältigte, die man ihm auferlegte, so wie Yoshu, der keine andere Wahl gehabt hatte.
    „Ich glaube, ich verstehe, was Du sagen willst. Will ich, dass man mich respektiert, dann muss ich Eigeninitiative zeigen und nicht einfach nur das tun, was man mir aufträgt.“

    #1361

    Storyteller
    Spieler

    Nein, natürlich verstand Yoshu diesen Zusammenhang nicht, aber wahrscheinlich würde er das noch. Wenn nicht, würde er wohl nachfragen, hoffentlich zumindest. Und er hatte selbst die letzten Tage genug Zeit gehabt, um darüber nachzudenken, warum er nicht mit vollem Einsatz die Prinzessin geschützt hatte.
    „Ich brauchte selbst etwas, um es zu verstehen, aber ich dachte wohl, je schlimmer ich mich benehme, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie mich für ungeeignet halten und mich raus werfen.“ Nicht, das er deshalb zugesehen hätte, wenn Sangye oder Rishin etwas passiert wäre, was es allerdings auch nicht sehr viel besser machte, das er sich gerade bei dieser so wichtigen Aufgabe so versagt hatte.

    „Ich erwarte auch nicht, das Du mir diese Sache verzeihst, denn das ist nicht zu verzeihen.“ Er selbst tat es auch nicht, aber zumindest eine Erklärung hatte Yoshu verdient. Das er den Feuerbändiger damit auch noch verletzt hatte, war ja dann nur der krönende Abschluss gewesen. Sicher könnte Wator sich das damit schön reden, das er ja nicht gewusst hatte, was der Meister erlebt hatte, dennoch hätte der Erdbändiger ja einfach nur seine Aufgabe erfüllen müssen.

    Musste er noch mehr sagen? Vermutlich, aber vielleicht sollte er das zunächst einmal sacken lassen, während er zu dem Becher mit Wasser griff und einen Schluck trank.

    #1359

    Storyteller
    Spieler

    Ja, es war gut, immerhin hätte es auch anders sein können. Allerdings war es dennoch erstaunlich, wie leicht er die Erlaubnis erhalten hatte, doch nun ja, beschweren würde er sich darüber sicher nicht. „Sobald Prinzessin Sangye einen Bändigermeister aufgetrieben hat, werde ich wohl öfter hier hochkommen.“ Erwiderte er nur halb unglücklich darüber. Ein Meister als Lehrer hieß, dass er umso mehr würde trainieren müssen, doch andererseits hieß das auch, dass er eben öfter zum oberen Ring kommen würde. Alles hatte wohl seine Vor- und Nachteile, wobei er noch nicht ganz sicher war, ob bei dieser Sache die Vorteile überwogen.

    „Guten Appetit.“ Auch er begann zu essen, wobei er gewartet hatte, bis Yoshu sich endlich ebenfalls gesetzt hatte. Der Eintopf schmeckte gut, besser jedenfalls als in der Kaserne. Es war nicht so, dass sie dort auf leichte Kost gesetzt wurden, denn sie mussten ja gesund bleiben, aber je mehr Leute versorgt werden mussten, desto schlechter war irgendwie das essen. Natürlich war es auch nicht ganz so gut wie die Eintöpfe, die Ri zaubern konnte, allerdings tausendmal besser als das, was Wator selbst hätte fabrizieren können.

    Schweigend löffelte er den Eintopf, bis er die Schüssel schließlich geleert hatte und sich ein wenig zurücklehnte. Dann wartete er, bis auch Yoshu fertig war mit essen, denn so etwas besprach man nicht nebenbei. „Was neulich Abend passiert ist, war ganz allein mein Fehler. Ich wollte nur nie zur Armee.“ Natürlich war das nichts, was sich mit dem vergleichen ließ, was Yoshu erlebt hatte, aber vielleicht hätte er dem Feuerbändiger ja auch irgendwie helfen können. Zugegeben, das war vermutlich nur Wunschdenken, immerhin war ein Prinz für dessen Folterung verantwortlich, aber dennoch …

    #1357

    Storyteller
    Spieler

    „Oh.“ Erwiderte er auf die Neuigkeit, dass das Straußenpferd dem Feuerbändiger gehörte, wobei die Erklärung darüber, wie es dazu gekommen war, mit einem Nicken kommentiert wurde. Wenn Wator ehrlich war, hätte es auch nicht zu dem Schwertkämpfer gepasst, aus der Stadt zu fliehen, wenn er helfen konnte. Damals in Taku, da war er ja auch nur gegangen, weil er gar nicht in der Lage gewesen wäre, wirklich zu kämpfen, da das Fieber ihn schwach gemacht hatte. Und doch hatte Yoshu all seine verbliebenen Kräfte zusammen genommen, um Rishin zu holen und dann geholfen, die Prinzessin zu beschützen. Bestimmt wäre er lieber in Taku geblieben – genauso wie Wator – allerdings hätte der Feuerbändiger keine Stunde überlebt und der Erdbändiger hatte Sangye nicht sich selbst überlassen können.

    Sie redeten gerade um den heißen Brei herum, allerdings hatte Wator es nicht unbedingt sehr eilig, das anzuschneiden, was zwischen ihnen war. Er hatte schon bei ihrem letzten Treffen gesagt, dass es ihm leidtat – und das tat es wirklich – wobei er sich ja wirklich daneben benommen hatte. Nicht genug, um wirklich Schaden anzurichten – dem Avatar sei dank -, aber genug, um vor allem mit denjenigen Ärger zu bekommen, die doch nicht wirklich etwas für seine Lage konnten. Auch wenn er es hasste in der Armee zu sein, so war seine Situation wohl tausendmal besser als das, was der Meister erlebt hatte.

    „Um ehrlich zu sein, nein. Und das hat mich ziemlich überrascht.“ Es war wirklich sehr einfach gewesen, was er nicht erwartet hatte, immerhin war er wohl der undisziplinierteste Soldat, der im Augenblick ausgebildet wurde. Natürlich, er hatte Sangye versprochen, dass er sich anstrengen würde und ihr keine weitere Schande machte, doch das machte nicht ungeschehen, was davor alles gewesen war. Und es machte auch nicht wett, dass er trotzdem immer noch extra Aufgaben bekam, auch wenn er seit zwei Tagen keinen weiteren Ärger mehr provoziert hatte.

    #1355

    Storyteller
    Spieler

    Interessiert beobachtete der Erdbändiger, wie Yoshu trotz kaputtem Ofen den Eintopf erhitzte. Hätte er jedoch gewusst, dass die Suppe für den ganzen Tag hätte reichen sollen, er hätte abgelehnt, immerhin wurde er in der Kaserne gut versorgt. Nicht besser oder schlechter zumindest, als Rishin versorgt wurde oder jeder andere Soldat.
    Dann jedoch lenkte er seine Aufmerksamkeit wieder auf das Gespräch und zog etwas die Augenbrauen zusammen. Warum hatte er nicht mitbekommen, dass der Feuerbändiger so schlecht von den anderen Leuten im Gesindehaus behandelt worden war? Eigentlich gab es dafür nur zwei Möglichkeiten. Entweder, er war bereits nicht mehr hier gewesen, oder Yoshu hatte es ihm gegenüber nicht gesagt. Und wenn letzteres zutraf, dann war es nicht schwer zu erraten, warum das so gewesen war. Und deshalb holte er nur einmal tief Luft, denn es war vorbei. Es würde jetzt längst nichts mehr bringen, die Leute zur Rede zu stellen, denn gerade eben hatte es nicht so gewirkt, als ob es noch irgendwelche Probleme gab.

    „Jingwei? Sie ist ein schönes Tier, aber warum würdest Du bei ihr im Stall schlafen?“ Noch hatte Wator ja so gar keine Ahnung, dass dem Schwertkämpfer das Straußenpferd gehörte. „Aber ich bin froh, dass Du im Augenblick woanders schlafen kannst.“ Konnte, nicht durfte, denn er durfte ja auch hier schlafen, so, dass es wohl nur noch ein kurzer Weg dahin war, im Haus zu schlafen. Das allerdings neidete der Erdbändiger dem anderen ganz und gar nicht, immerhin wäre wohl keinem geholfen, wenn der Meister erfrieren würde.

    „Das würde mich für Dich freuen, nach allem …“ Nach allem, was er durchlitten hatte, vor allem auch, nachdem der König den anderen Mann erst freigesprochen hatte und dann zugelassen hatte, dass dessen eigener Sohn ihn folterte. Da war diese Erlaubnis ja wohl nur ein wirklich kleines Eingeständnis, allerdings hatte Wator nicht vergessen, dass Sangye gesagt hatte, er dürfe nicht darüber sprechen. Sicher, sie waren gerade alleine, allerdings wollte er weder die Prinzessin noch Yoshu in Schwierigkeiten bringen.

    #1353

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    Spieler

    Der Garten war weitläufig und im Frühjahr und Sommer vermutlich wunderschön, doch nun verdeckte Schnee die Pflanzen. Allerdings war er definitiv nicht verlassen, denn die Wege waren von Eis und Schnee befreit und dort, wo noch Schnee lag, da konnte man deutlich Spuren von Personen sehen.
    Das kleine Holzhaus, zu dem Yoshu ihn führte, war nicht sehr groß, doch für eine Person zum Leben wohl ausreichend. Außerdem schien es von außen betrachtet einen Ofen zu haben, allerdings drang kein Rauch aus dem Rohr, das man am Rand des Daches sehen konnte. Das war doch etwas ungewöhnlich, auch wenn der Schwertmeister ein Feuerbändiger war. Aber vielleicht war er den ganzen Morgen ja auch gar nicht da gewesen, so, dass die letzten Feuerreste inzwischen erloschen waren.

    Auch Wator säuberte seine Füße, die einzig von einigen dünnen Strümpfen geschützt wurden, welche die Zehen offen ließen. So hatte er keine Schuhe, welche er ausziehen konnte, was allerdings in der Natur der Sache lag.
    Dann trat er ein und blieb einen Moment stehen, um sich etwas umzusehen. Das Haus war ganz gemütlich, doch gerade sehr kalt, fast so kalt wie es draußen war. Aber es war trocken und bot Schutz vor dem Wind, was zumindest zwei Vorteile waren. Und dass Yoshu hier lebte, das zeigte schon das Schwert, das an der Wand hing.

    Seinen Mantel hängte er ebenfalls auf, rieb sich dann jedoch etwas die kalten Hände, wobei die Uniform in Grün und Beige ihn doch recht warm hielt. „Ja gerne.“ Entgegnete er auf die Frage nach dem Eintopf, dann setzte er sich und schließlich erklärten die weiteren Worte, warum der Ofen kalt war und auch nicht angefeuert wurde. „Und dann schläfst Du hier?“ Ja sicher, der andere Mann war ein Feuerbändiger, doch selbst er sollte nicht in der Lage sein, während er schlief zu bändigen. Und Wator wollte sich gar nicht vorstellen, wie kalt es nachts hier sein würde, wo es sich nur um Holz handelte. Konnte man da nicht irgendetwas tun?

    #1351

    Storyteller
    Spieler

    Die junge Frau öffnete die Tür, denn es konnte durchaus sein, dass jemand anderes etwas wollte. Sei es, weil eines der Kinder hier sich das Knie aufgeschlagen hatte – was zu behandeln durchaus bereits in ihren Möglichkeiten lag – oder weil sonst irgendeine Hilfe benötigt wurde. Die Leute hier hatten schon recht schnell verstanden, dass sie gut hören konnte und einfach nur nicht sprach.
    Allerdings erhellte sich ihr Gesichtsausdruck, als sie Yoshu vor der Tür stehen sah und nickte ihm aufmunternd zu. Bestimmt würden die beiden Männer ihre Differenzen beilegen können, denn weder der Schwertmeister noch ihr Bruder waren bösartige Menschen. Was auch immer zwischen ihnen an dem Abend gewesen war, es konnte doch nicht so schlimm sein, dass sie dadurch ihre Freundschaft aufs Spiel setzten.

    Sie trat zur Seite und Wator nickte etwas, als Yoshu vorschlug, bei ihm – wo auch immer das war – zu sprechen. „Ich komme später noch einmal wieder.“ Wandte er sich noch an Rishin, die ihm noch bedeutete, dass er die Sache gefälligst in Ordnung bringen sollte, dann folgte der Erdbändiger dem Schwertkämpfer. Er war zwar versucht, zu fragen, wo sie hingingen, allerdings unterließ er es. Es war so schon schwer genug, noch zu warten, immerhin war ihm die Sache wichtig.

    Allerdings war er schon überrascht, dass Yoshu so weit vom Gesindehaus entfernt untergebracht worden war und in einem Teil des Anwesens war, der sicherlich nicht für viele zugänglich war. Vielleicht für die Gärtner oder für Handwerker, welche in diesem Teil des großen Geländes arbeiten mussten. Möglicherweise auch noch für Wachen, aber nun ja, er unterließ es zu fragen, denn es hatte bestimmt seine Gründe.

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